
Profi · Kapitel 1 von 1
Home Assistant Hardware im Vergleich
Offizielle Hardware oder Eigenbau? Vergleichstabelle mit Preisen, Leistungsdaten und Empfehlungen – Stand Juli 2026.
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Das Wichtigste in Kürze
3 Kernaussagen für Schnellleser
- Home Assistant Green (99 €) ist Plug-and-Play mit integriertem Zigbee/Thread – ideal für Einsteiger.
- Yellow bietet PoE und ein aufrüstbares Compute-Module; Pi 5 und Mini-PC sind günstiger, brauchen aber manuelle Einrichtung.
- Alle Optionen laufen stabil unter 10 W Idle – die Wahl hängt von Komfort (Green/Yellow) vs. Kontrolle (Pi/Mini-PC) ab.
Vier Wege zu einem Home-Assistant-Server
Home Assistant läuft auf fast allem – vom Raspberry Pi Zero bis zum ausgewachsenen Server. Die offizielle Hardware (Green und Yellow) nimmt dir die Einrichtung ab, ein Eigenbau mit Pi oder Mini-PC gibt dir maximale Flexibilität zum kleineren Preis.
Dieser Vergleich hilft dir bei der Entscheidung. Alle Preise und technischen Daten sind Stand Juli 2026 und können sich ändern – prüfe vor dem Kauf die aktuellen Angaben.
Vergleichstabelle (Stand 07/2026)
| Kriterium | HA Green | HA Yellow | Raspberry Pi 5 | Mini-PC (z. B. Beelink) | |---|---|---|---|---| | Preis (ca.) | 99 € | 149 € (ohne PoE-Modul) | 80–100 € (Kit) | 150–200 € (neu) / 80–100 € (refurbished) | | CPU | Rockchip RK3566 (4× A55) | Raspberry Pi CM4 / CM5 | Broadcom BCM2712 (4× A76) | Intel N100 / N95 (4× x86) | | RAM | 4 GB | 4–8 GB (je nach CM) | 4–8 GB | 8–16 GB | | Speicher | 32 GB eMMC | microSD / NVMe (je nach CM) | microSD / NVMe-HAT | SSD (256 GB+) | | Zigbee/Thread | Integriert (Matter/Thread) | Integriert (Matter/Thread) | Nur mit USB-Stick | Nur mit USB-Stick | | Einrichtung | Plug & Play (vorinstalliert) | Plug & Play (vorinstalliert) | Manuell (HA OS flashen) | Manuell (HA OS / Docker) | | PoE | Nein | Ja (mit PoE-Modul) | Nein (HAT nötig) | Nein | | Erweiterbarkeit | Begrenzt | CM-Steckplatz | GPIO, USB, HATs | USB, PCIe, mehrere SSDs | | Geeignet für | Einsteiger, kleine Setups | Ambitionierte, PoE-Setups | Bastler, Budget-Setups | Kameras, Frigate, große Setups | | Support | Nabu Casa (offiziell) | Nabu Casa (offiziell) | Community | Community |
KI-generiertWusstest du schon?
Der Home Assistant Connect ZBT-2(öffnet in neuem Tab) (Nachfolger des SkyConnect) ist ein USB-Adapter für Zigbee/Thread, den du an jede dieser Hardware anschließen kannst. Bei Green und Yellow ist die Funk-Hardware bereits eingebaut – der ZBT-2 ist nur nötig, wenn du einen zweiten Coordinator oder einen Netzwerk-Coordinator brauchst.
Das Wesentliche in Kürze
Empfehlung nach Setup-Größe
Einsteiger (bis 30 Geräte, keine Kameras)
Home Assistant Green(öffnet in neuem Tab) ist die einfachste Wahl: auspacken, Netzwerkkabel rein, fertig. Zigbee und Thread sind integriert – du brauchst keinen zusätzlichen USB-Stick. Der Preis (99 €) liegt über einem Pi-Kit, aber du sparst dir das Flashen, die Fehlersuche und den Funk-Stick.
Ambitionierte (30–80 Geräte, PoE oder Erweiterbarkeit gewünscht)
Home Assistant Yellow bietet einen Compute-Module-Steckplatz (CM4/CM5), integriertes Zigbee/Thread und optionales PoE. Ideal, wenn du deinen Server per Netzwerkkabel mit Strom versorgen willst oder später auf ein schnelleres Compute-Module upgraden möchtest.
Budget-Bastler (bis 50 Geräte, kein Komfort nötig)
Ein Raspberry Pi 5(öffnet in neuem Tab) mit 4–8 GB RAM, einem offiziellen Netzteil(öffnet in neuem Tab) und einer hochwertigen microSD (oder NVMe-HAT) ist die günstigste Option. Du musst HA OS selbst flashen und einen Zigbee-Stick (z. B. Sonoff Dongle Plus(öffnet in neuem Tab)) separat kaufen. Gesamtkosten: ca. 80–100 €.
Power-User (Kameras, Frigate, 100+ Geräte, Docker)
Ein Mini-PC mit Intel N100 (z. B. Beelink S12 Pro(öffnet in neuem Tab)) oder ein refurbished Dell OptiPlex Micro bietet x86-Leistung, echte SSD und genug RAM für Frigate, Docker-Container und Proxmox. Mit einem Google Coral USB(öffnet in neuem Tab) beschleunigst du die Kamera-KI erheblich.
Pro-Tipp
Gebrauchte Leasing-Rückläufer (Dell OptiPlex Micro, HP ProDesk, Lenovo Tiny) gibt es ab 80–100 € mit SSD und 8 GB RAM. Sie sind oft die beste Preis-Leistungs-Wahl für Power-User – leise, sparsam und langlebig.
Wartungshinweis: Preise und Daten ändern sich
Hardware-Preise, Verfügbarkeit und technische Daten ändern sich regelmäßig. Diese Tabelle wurde zuletzt am 21. Juli 2026 geprüft. Wenn du diesen Artikel liest und die Daten älter als sechs Monate sind:
- Prüfe die aktuellen Preise auf den Produktseiten (Affiliate-Links oben führen direkt zu Amazon).
- Vergleiche die technischen Daten auf der offiziellen Home-Assistant-Hardware-Seite (home-assistant.io/green bzw. /yellow).
- Bei Mini-PCs: Achte auf aktuelle N100/N150-Modelle – ältere N5105/N95 sind deutlich schwächer.
Letzte Prüfung: 21. Juli 2026 · Nächste geplante Prüfung: Januar 2027
Fazit: Komfort oder Kontrolle
Die Entscheidung läuft auf eine Frage hinaus: Willst du sofort loslegen (Green/Yellow) oder maximale Kontrolle zum kleineren Preis (Pi/Mini-PC)?
- Green = einfachster Einstieg, integrierter Funk, offizieller Support
- Yellow = Green + PoE + Erweiterbarkeit via Compute Module
- Pi 5 = günstig, flexibel, aber manuelle Einrichtung + separater Funk-Stick
- Mini-PC = meiste Leistung für Kameras und große Setups, x86-Kompatibilität
Alle vier Optionen laufen mit Home Assistant OS stabil und verbrauchen unter 10 Watt im Leerlauf. Falsch machen kannst du wenig – die Software ist dieselbe, nur der Weg dorthin unterscheidet sich.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Home Assistant Green und Yellow?
Reicht ein Raspberry Pi für Home Assistant aus?
Brauche ich bei Green oder Yellow noch einen Zigbee-USB-Stick?
Wie aktuell sind die Preise und Daten in der Tabelle?
Kann ich von einem Pi später auf Green oder einen Mini-PC umziehen?
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