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Profi · Kapitel 1 von 1

Home Assistant Hardware im Vergleich

Offizielle Hardware oder Eigenbau? Vergleichstabelle mit Preisen, Leistungsdaten und Empfehlungen – Stand Juli 2026.

Lesezeit: ~4 MinAktualisiert 16. August 2026

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Das Wichtigste in Kürze

3 Kernaussagen für Schnellleser

  • Home Assistant Green (99 €) ist Plug-and-Play mit integriertem Zigbee/Thread – ideal für Einsteiger.
  • Yellow bietet PoE und ein aufrüstbares Compute-Module; Pi 5 und Mini-PC sind günstiger, brauchen aber manuelle Einrichtung.
  • Alle Optionen laufen stabil unter 10 W Idle – die Wahl hängt von Komfort (Green/Yellow) vs. Kontrolle (Pi/Mini-PC) ab.

Vier Wege zu einem Home-Assistant-Server

Home Assistant läuft auf fast allem – vom Raspberry Pi Zero bis zum ausgewachsenen Server. Die offizielle Hardware (Green und Yellow) nimmt dir die Einrichtung ab, ein Eigenbau mit Pi oder Mini-PC gibt dir maximale Flexibilität zum kleineren Preis.

Dieser Vergleich hilft dir bei der Entscheidung. Alle Preise und technischen Daten sind Stand Juli 2026 und können sich ändern – prüfe vor dem Kauf die aktuellen Angaben.

4Hardware-Optionen im Vergleich: Green, Yellow, Pi, Mini-PC
99 €Einstiegspreis Home Assistant Green (Stand 07/2026)
< 10 WTypischer Idle-Verbrauch aller vier Optionen

Vergleichstabelle (Stand 07/2026)

| Kriterium | HA Green | HA Yellow | Raspberry Pi 5 | Mini-PC (z. B. Beelink) | |---|---|---|---|---| | Preis (ca.) | 99 € | 149 € (ohne PoE-Modul) | 80–100 € (Kit) | 150–200 € (neu) / 80–100 € (refurbished) | | CPU | Rockchip RK3566 (4× A55) | Raspberry Pi CM4 / CM5 | Broadcom BCM2712 (4× A76) | Intel N100 / N95 (4× x86) | | RAM | 4 GB | 4–8 GB (je nach CM) | 4–8 GB | 8–16 GB | | Speicher | 32 GB eMMC | microSD / NVMe (je nach CM) | microSD / NVMe-HAT | SSD (256 GB+) | | Zigbee/Thread | Integriert (Matter/Thread) | Integriert (Matter/Thread) | Nur mit USB-Stick | Nur mit USB-Stick | | Einrichtung | Plug & Play (vorinstalliert) | Plug & Play (vorinstalliert) | Manuell (HA OS flashen) | Manuell (HA OS / Docker) | | PoE | Nein | Ja (mit PoE-Modul) | Nein (HAT nötig) | Nein | | Erweiterbarkeit | Begrenzt | CM-Steckplatz | GPIO, USB, HATs | USB, PCIe, mehrere SSDs | | Geeignet für | Einsteiger, kleine Setups | Ambitionierte, PoE-Setups | Bastler, Budget-Setups | Kameras, Frigate, große Setups | | Support | Nabu Casa (offiziell) | Nabu Casa (offiziell) | Community | Community |

Four unbranded Home Assistant server options on a wooden deskKI-generiert
Vom kompakten Board bis zum Mini-PC: Die passende Hardware hängt vor allem von deinem geplanten Setup ab.

Wusstest du schon?

Der Home Assistant Connect ZBT-2(öffnet in neuem Tab) (Nachfolger des SkyConnect) ist ein USB-Adapter für Zigbee/Thread, den du an jede dieser Hardware anschließen kannst. Bei Green und Yellow ist die Funk-Hardware bereits eingebaut – der ZBT-2 ist nur nötig, wenn du einen zweiten Coordinator oder einen Netzwerk-Coordinator brauchst.

Das Wesentliche in Kürze

Green und Yellow sind Plug-and-Play mit integriertem Zigbee/Thread. Pi und Mini-PC sind günstiger und flexibler, brauchen aber einen USB-Stick für Funk und manuelle Einrichtung. Die Detail-Empfehlungen folgen.

Empfehlung nach Setup-Größe

Einsteiger (bis 30 Geräte, keine Kameras)

Home Assistant Green(öffnet in neuem Tab) ist die einfachste Wahl: auspacken, Netzwerkkabel rein, fertig. Zigbee und Thread sind integriert – du brauchst keinen zusätzlichen USB-Stick. Der Preis (99 €) liegt über einem Pi-Kit, aber du sparst dir das Flashen, die Fehlersuche und den Funk-Stick.

Ambitionierte (30–80 Geräte, PoE oder Erweiterbarkeit gewünscht)

Home Assistant Yellow bietet einen Compute-Module-Steckplatz (CM4/CM5), integriertes Zigbee/Thread und optionales PoE. Ideal, wenn du deinen Server per Netzwerkkabel mit Strom versorgen willst oder später auf ein schnelleres Compute-Module upgraden möchtest.

Budget-Bastler (bis 50 Geräte, kein Komfort nötig)

Ein Raspberry Pi 5(öffnet in neuem Tab) mit 4–8 GB RAM, einem offiziellen Netzteil(öffnet in neuem Tab) und einer hochwertigen microSD (oder NVMe-HAT) ist die günstigste Option. Du musst HA OS selbst flashen und einen Zigbee-Stick (z. B. Sonoff Dongle Plus(öffnet in neuem Tab)) separat kaufen. Gesamtkosten: ca. 80–100 €.

Power-User (Kameras, Frigate, 100+ Geräte, Docker)

Ein Mini-PC mit Intel N100 (z. B. Beelink S12 Pro(öffnet in neuem Tab)) oder ein refurbished Dell OptiPlex Micro bietet x86-Leistung, echte SSD und genug RAM für Frigate, Docker-Container und Proxmox. Mit einem Google Coral USB(öffnet in neuem Tab) beschleunigst du die Kamera-KI erheblich.

Pro-Tipp

Gebrauchte Leasing-Rückläufer (Dell OptiPlex Micro, HP ProDesk, Lenovo Tiny) gibt es ab 80–100 € mit SSD und 8 GB RAM. Sie sind oft die beste Preis-Leistungs-Wahl für Power-User – leise, sparsam und langlebig.

Wartungshinweis: Preise und Daten ändern sich

Hardware-Preise, Verfügbarkeit und technische Daten ändern sich regelmäßig. Diese Tabelle wurde zuletzt am 21. Juli 2026 geprüft. Wenn du diesen Artikel liest und die Daten älter als sechs Monate sind:

  • Prüfe die aktuellen Preise auf den Produktseiten (Affiliate-Links oben führen direkt zu Amazon).
  • Vergleiche die technischen Daten auf der offiziellen Home-Assistant-Hardware-Seite (home-assistant.io/green bzw. /yellow).
  • Bei Mini-PCs: Achte auf aktuelle N100/N150-Modelle – ältere N5105/N95 sind deutlich schwächer.

Letzte Prüfung: 21. Juli 2026 · Nächste geplante Prüfung: Januar 2027

Fazit: Komfort oder Kontrolle

Die Entscheidung läuft auf eine Frage hinaus: Willst du sofort loslegen (Green/Yellow) oder maximale Kontrolle zum kleineren Preis (Pi/Mini-PC)?

  • Green = einfachster Einstieg, integrierter Funk, offizieller Support
  • Yellow = Green + PoE + Erweiterbarkeit via Compute Module
  • Pi 5 = günstig, flexibel, aber manuelle Einrichtung + separater Funk-Stick
  • Mini-PC = meiste Leistung für Kameras und große Setups, x86-Kompatibilität

Alle vier Optionen laufen mit Home Assistant OS stabil und verbrauchen unter 10 Watt im Leerlauf. Falsch machen kannst du wenig – die Software ist dieselbe, nur der Weg dorthin unterscheidet sich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Home Assistant Green und Yellow?
Green ist die Einsteiger-Option (99 €, Rockchip-CPU, integrierter Zigbee/Thread-Funk, Plug-and-Play). Yellow richtet sich an Ambitionierte: Es nutzt ein Raspberry-Pi-Compute-Module (CM4/CM5), bietet optional PoE (Strom über Netzwerkkabel) und ist über den CM-Steckplatz aufrüstbar. Beide haben integriertes Zigbee/Thread und kommen mit vorinstalliertem Home Assistant OS.
Reicht ein Raspberry Pi für Home Assistant aus?
Für die meisten Setups ja. Ein Pi 5 mit 4 GB RAM bewältigt 30–50 Geräte problemlos. Grenzen zeigt er bei rechenintensiven Aufgaben wie Frigate (Kamera-KI) oder vielen parallelen Add-ons. Dann ist ein Mini-PC mit x86-CPU die bessere Wahl. Wichtig: ein offizielles Netzteil und eine hochwertige microSD (oder NVMe-HAT) verwenden.
Brauche ich bei Green oder Yellow noch einen Zigbee-USB-Stick?
Nein – beide haben Zigbee/Thread-Funkhardware integriert. Ein zusätzlicher Stick (z. B. Home Assistant Connect ZBT-2 oder Sonoff Dongle Plus) ist nur nötig, wenn du einen zweiten Coordinator oder einen Netzwerk-Coordinator an einem anderen Standort im Haus betreiben willst.
Wie aktuell sind die Preise und Daten in der Tabelle?
Die Tabelle wurde zuletzt am 21. Juli 2026 geprüft. Hardware-Preise und Verfügbarkeit ändern sich regelmäßig – prüfe vor dem Kauf die aktuellen Angaben über die Affiliate-Links im Artikel oder die offizielle Home-Assistant-Hardware-Seite.
Kann ich von einem Pi später auf Green oder einen Mini-PC umziehen?
Ja. Home Assistant lässt sich über ein Backup einfach migrieren: Backup auf dem alten System erstellen, auf der neuen Hardware wiederherstellen, fertig. Deine Geräte, Automationen und Einstellungen bleiben erhalten. Ein Hardware-Wechsel ist kein Grund, bei einer ungeeigneten Option zu bleiben.